Christian Ilzer über…

… den Trainerwechsel von RB Leipzig: „Das ändert nichts an der Vorbereitung. Wir beschäftigen uns mit uns. Die RB-Philosophie ist gleich, das hat man auch im Pokalspiel gesehen. Wir müssen uns darauf einstellen, was uns erwartet. Das ist das Wichtigste.“

… das Pokalaus der Leipziger: „Ich weiß nicht, was das Aus für uns bedeutet. Leipzig hatte keinen glücklichen Spielverlauf, sie haben eine gute Leistung gezeigt. Leipzig war auf keinen Fall die schlechtere Mannschaft, vielleicht über weite Strecken sogar besser. Leipzig hat eine enorme Qualität und viel Geschwindigkeit. Wir brauchen eine gute Absicherung, damit wir keine Kontersituationen zulassen.“

… das Hinspiel: „Das Spiel war sehr verrückt. Wir lagen dreimal in Rückstand, aber haben die Partie gedreht und hinten heraus gewonnen. Ein paar Dinge haben mich im positiven überrascht, aber ich habe auch einige Dinge gesehen, die noch verbesserungsfähig waren. Es hatte sich abgezeichnet, dass es ein schwieriges Jahr werden wird. Dafür arbeiten wir immer noch hart.“

… die Personalsituation: „Die Hoffnung besteht noch, dass Adam Hložek in den Kader rücken könnte. Er hat zunächst individuell gearbeitet, aber der Fuß hat auf die starke Belastung nicht mehr reagiert. Wir müssen seine fußballspezifische Fitness wieder auf das nötige Niveau bringen, damit er wieder in Form kommt für die letzten Wochen der Saison. Wir warten das Abschlusstraining ab, aber er könnte im Kader stehen. Das gilt auch für Max Moerstedt. Das Lazarett ist kleiner geworden. Alexander Prass ist noch ein bis zwei Wochen raus. Ansonsten gibt es nichts Neues.“

… die Ausrichtung: „Wir haben uns defensiv stabilisiert, aber wir müssen im offensiven letzten Drittel an Lösungen arbeiten, um uns in Abschlusspositionen zu bringen. Wir wollen den Gegner unter Druck setzen. Jetzt geht es darum, dass unsere Entwicklung offensiv nach vorn geht, ohne dass wir die defensive Stabilität verlieren.“

… das Restprogramm: „Für uns war die Ausgangsituation vor den vergangenen drei Partien besser. Wir haben nur zwei Punkte geholt, das ist zu wenig. Unser Restprogramm ist kein leichtes, da werden wir viel verteidigen müssen.“

Die bisherigen Duelle:

17-mal trafen beide Klubs in der Liga aufeinander und Leipzig konnte neun Duelle für sich entscheiden (vier TSG-Siege und vier Unentschieden).

Die Form des Gegners:

Nach der 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende hat sich RB Leipzig vom bisherigen Trainer Marco Rose getrennt. Zsolt Löw soll den aktuellen Tabellensechsten noch in die Champions League führen. Bei seiner Premiere im DFB-Pokal-Halbfinale am Mittwoch gab es ein 1:3 beim VfB Stuttgart.

Daten & Fakten zum Spiel »

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